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Gut Getippt Mit LiLa – Trinkgeld In Anderen Ländern

Gut getippt mit LiLa – Trinkgeld in anderen Ländern

Auf französisch tippen
Beim romantischen Frühstück in der Altstadt von Paris oder beim elegantem Abendessen an der Côte d’Azur sind 15% Trinkgeld der Standard. Steht auf Ihrer Rechnung bereits ‚pourboire inclus‘ dürfen Sie auch weniger geben. Die Rechnung wird meist im Schälchen serviert und bezahlt. Als Trinkgeld lassen Sie einfach etwas vom Restgeld über und geben Sie das Geld unter keinen Umständen dem ‚Garçon‘ persönlich.
Auf türkisch tippen
In den letzten Jahren hat sich hier durch den steigenden Tourismus ein Trinkgelddurchschnitt von 10% ergeben. In der Regel werden ‚Tipboxen‘ am Restaurantausgang aufgestellt wo Sie Ihr Trinkgeld einwerfen können. Sollten Sie einen Lieblingskellner in einem Lieblingsrestaurant haben, geben Sie ihm das Trinkgeld persönlich und handeln Sie so diskret wie möglich.
Auf arabisch tippen (Ägypten)
Bei den Pharaonen können Sie Trinkgeld auf praktisch alles geben. Auch hier sind Sie mit 10% gut beraten. Das sogenannte „Bakschisch“ bedeutet Geschenk und stammt ursprünglich aus dem persischen. Mittlerweile würde die Bezeichnung ‚Schmiergeld‘ aber besser auf das Wort ‚Bakschisch‘ passen. Sogar für Wegbeschreibungen können Sie um Bakschisch gebeten werden. Bleiben Sie freundlich und geben Sie ‚Bakschisch‘ nur wenn Sie auch eine Leistung dafür erhalten haben.
Tippen in der Südsee
Trinkgelder sind an der Südsee geradewegs verpönt. In stark touristischen Gebieten hat sich diese Form von europäischer Dankbarkeit vereinzelt eingebürgert. Bei den Einwohnern steht aber die Gastfreundschaft an erster Stelle und so kann es passieren, dass Sie durch Trinkgeld Personen beleidigen werden.
Auf spanisch tippen
Trinkgeld ist in Spanien keine Pflicht sondern eine freundliche Aufmerksamkeit. Aufgrund dessen ist es hier auch üblich weniger Trinkgeld zu geben als zuhause. 5-10% reichen und typisch für die Südländer ist es, das Trinkgeld auf dem Tisch liegen zu lassen, wenn man geht.
Auf englisch tippen (England)
Die Mehrzahl aller Engländer zahlen mit der Karte. Es ist üblich die Rechnung in einem Mäppchen zu erhalten. Als Hinweis, dass man zahlen möchte, legt man die Kreditkarte so in das Mäppchen, dass eine Ecke heraussieht. Ist der ’service not included‘ sind hier 10% üblich. Aufpassen muss man, dass der Kellner die Karte am Tisch durch das Kartenlesegerät zieht, da die Briten für Ihre Kreditkartenpiraterie bekannt sind.
Auf amerikanisch tippen
In Amerika leben die Kellner von dem Trinkgeld das gegeben wird. Deshalb sind hier 15-20% durchaus üblich. Wenn man nicht nur zu zweit ausgeht sollte man darauf achten, dass die Amerikaner etwas überfordert sind, wenn man getrennt zahlen möchte. Am besten vorher ausmachen oder zwei Kreditkarten zu gleichen Teilen belasten.
Auf italienisch tippen
In vielen Reiseführern steht noch 5-10% Trinkgeld, allerdings ist es in Italien fast untypisch geworden Trinkgeld zu geben, da dies meist durch das „servizio compreso“ ersetzt wurde. Das sogenannte „coperto“ gilt nicht als Trinkgeld. Damit wird nur eine Gebühr für Gedeck und Brot enthoben. Ist man trotzdem von dem ausgezeichneten Essen und Service begeistert kann man ein paar Münzen beim Gehen auf dem Tisch liegen lassen.
Auf griechisch tippen
In Griechenland wird Trinkgeld nicht erwartet, aber sehr gerne entgegen genommen. Hier reicht das einfach aufrunden der Beträge. Kleines Wechselgeld kann beim Bezahlvorgang mit einem einfachen ‚endáxi‘ was soviel wie „es ist in Ordnung“ bedeutet, aufgeschlagen werden.
Auf afrikaans tippen (Südafrika)
Am Kap der guten Hoffnung sind Trinkgelder keine Belohnung, sondern ein fester Bestandteil bei der Bezahlung. Zumindest 10% sind hier üblich. Da die Kellner auch hier vom Trinkgeld leben sollten Sie bei der Zahlung per Kreditkarten den Obulus immer in bar überreichen.

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